🍇 BMI-Rechner fĂŒr Frauen , MĂ€nner & Kinder – Tabelle, Formel und BMI online berechnen

 
Inhaltsverzeichnis
» BMI-Rechner
» BMI Formel
» BMI Tabelle
» Untergewicht und seine gesundheitlichen Folgen
» Normalgewicht und Idealgewicht als Lebensform
» Übergewicht und sein Einfluss auf die Gesundheit
» Adipositas – Übergewicht eine Stufe weiter

Der Body Mass Index (BMI) ist ein Wert, der von KörpergrĂ¶ĂŸe und Körpergewicht abgeleitet wird. Er wird hauptsĂ€chlich zur Diagnose der Adipositas (krankhaftes Übergewicht) eingesetzt und löst in der Medizin den Broca-Index ab.

BMI-Rechner fĂŒr Frauen, MĂ€nner & Kinder

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BMI Formel

Möchten Sie Ihren Body Mass Index ausrechnen, hilft Ihnen die folgende BMI Formel:

BMI = Körpergewicht [kg] : (KörpergrĂ¶ĂŸe [m])ÂČ

Somit besitzt der BMI die mathematischeBMI Tabelle und Formel Einheit kg/mÂČ, wird aber fĂŒr gewöhnlich dimensionslos verwendet. Zur Bewertung des Body Mass Index werden Tabellen herangezogen. Alter und Geschlecht nehmen Einfluss darauf, wo die Grenzen zwischen Unter-, Normal- und Übergewicht gezogen werden. Eine davon unabhĂ€ngige Tabelle spricht bis zu einem BMI von 18,5 von Untergewicht, von 18,5 bis 24,9 von Normalgewicht und ab 25,0 von Übergewicht. Eine therapiebedĂŒrftige Adipositas beginnt bei einem Body Mass Index von 30.

BMI Tabelle

Gewichtsklassifikation bei Erwachsenen anhand des BMI (nach WHO, Stand 2008)
BMI (kg/mÂČ)
Starkes Untergewicht < 16 Untergewicht
MĂ€ĂŸiges Untergewicht 16 – 17
Leichtes Untergewicht 17 – 18,5
Normalgewicht 18,5 – 24,99 Normalgewicht
PrĂ€adipositas 25 – 30 Übergewicht
Adipositas Grad I 30 – 35 Adipositas
Adipositas Grad II 35 – 40
Adipositas Grad III > 40

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Untergewicht und seine gesundheitlichen Folgen

Die meisten Menschen kĂ€mpfen mehr oder weniger mit Übergewicht und möchten um keinen Preis zunehmen. Dass auch ĂŒber zwei Prozent der Bevölkerung in Deutschland unter einem ungewollt zu niedrigen Körpergewicht leiden, bleibt of unbeachtet. Auch Untergewicht kann negative gesundheitliche Folgen haben.

    Mögliche Ursachen fĂŒr Untergewicht

    • Kalorienzufuhr reicht nicht aus (fehlende Nahrung, Appetitlosigkeit, Nahrungsverweigerung)
    • Verlust von NĂ€hrstoffen (Magen-Darm-Erkrankungen, Nierenerkrankung mit Proteinverlust)
    • beschleunigter Stoffwechsel (genetisch, Überfunktion der SchilddrĂŒse, Diabetes mellitus Typ 1, Nebenniereninsuffizienz)
    • psychosomatische Essstörung wie Anorexia nervosa (Magersucht) oder Bulimie

Untergewicht wird mit zunehmender AusprĂ€gung gefĂ€hrlich fĂŒr die Gesundheit und das Leben der betroffenen Patienten. Der Körper im Hungerzustand greift die Muskelmasse an und drosselt den Stoffwechselprozess. Folglich sinkt der Blutdruck und das Immunsystem wird geschwĂ€cht. Die betroffenen Menschen fĂŒhlen sich mĂŒde, nicht leistungsfĂ€hig und klagen ĂŒber Sehstörungen und Schmerzen. Vitaminmangel und Osteoporose können auftreten. Bei Frauen bleibt der Eisprung und damit die Periode aus. Im Verlauf versagen lebenswichtige innere Organe und im Extremfall ĂŒberleben die Patienten nicht.

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Normalgewicht und Idealgewicht als Lebensform

Formel - BMI ausrechnen Auch wenn es manchmal nicht einfach ist, den inneren Schweinehund zu ĂŒberwinden, lohnt es sich fit zu bleiben und gesund zu essen. Das Risiko an den typischen Wohlstandserkrankungen, wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Arterienverkalkung mit folgender koronarer Herzkrankheit, zu erkranken, ist bei normalgewichtigen Menschen deutlich verringert. Lebenserwartung und LebensqualitĂ€t sind bei einem BMI zwischen 18,5 und 24,9 statistisch gesehen am besten.

Übergewicht und sein Einfluss auf die Gesundheit

Übersteigt das Kalorienangebot den Verbrauch, lagert der Körper den Rest fĂŒr schlechte Zeiten ein. Gerne an Bauch oder Po, den Oberarmen und den Oberschenkeln. Niemand ist davon begeistert, aber trotzdem ist ein deutlicher Anteil der Bevölkerung in den Industrienationen ĂŒbergewichtig.

Einige Risikofaktoren fĂŒr Übergewicht sind:

  • hohes Kalorienangebot
  • Bewegungsarmut
  • Belohnung durch SĂŒĂŸigkeiten
  • Vererbung
  • psychologische Probleme (depressive Verstimmung, Essstörungen)
  • Schlafstörungen
  • Stoffwechselstörungen
  • UnvertrĂ€glichkeit von Lebensmitteln

Von Übergewicht sprechen Mediziner bei einem Body Mass Index zwischen 25 und 30. Eine spezielle Therapie ist hier nicht nötig, aber eine gesunde Gewichtsreduktion wird den Betroffenen empfohlen.


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Adipositas – Übergewicht eine Stufe weiter

Steigt der BMI ĂŒber 30, geht es nicht mehr um Schönheit oder Fitness, sondern ganz klar um die Gesundheit und die Lebenserwartung eines Menschen. Die Adipositas oder Fettleibigkeit ist eine chronische Stoffwechselerkrankung mit stark erhöhtem Körpergewicht und ĂŒbermĂ€ĂŸig vermehrtem Fettgewebe. Ursachen gibt es viele. Ungesunde ErnĂ€hrung und fehlende Bewegung stehen ganz oben auf der Liste. Wissenschaftler vermuten, dass zuckerhaltige GetrĂ€nke einen besonders negativen Einfluss auf das Gewicht haben und Adipositas verursachen. Je niedriger der soziale Status und das Bildungsniveau sind, desto höher ist der Body Mass Index. Zahlreiche sozio-kulturelle Faktoren regulieren ĂŒber fehlerhafte ErnĂ€hrung und Bewegungsmangel das Abgleiten in eine Adipositas.

Mögliche Ursachen fĂŒr Adipositas sind:

  • genetische Ursachen
  • ungesunde Lebensweise
  • Essstörungen
  • Stress
  • Medikamente

Besonders hormonelle Erkrankungen prĂ€disponieren Patienten fĂŒr die Entwicklung einer Adipositas. Bei einigen Patienten wird die Krankheit erst aufgrund der auffĂ€lligen Adipositas diagnostiziert. HĂ€ufige Beispiele sind hier eine SchilddrĂŒsenunterfunktion, eine Störung des Kortisolhaushaltes im Rahmen des Cushing-Syndroms oder der Hyperinsulinismus bei gestörtem Zuckerstoffwechsel.

Adipositas und ihre Folgen
Ein stark erhöhtes Körpergewicht hat schon im Alltag negative Folgen. Adipöse Menschen sind ungelenkig, schwitzen schnell und haben Probleme mit den ganz normalen AlltagstĂ€tigkeiten. Sie fĂŒhlen sich oft von der Gesellschaft ausgegrenzt und sind gefĂ€hrdet, an einer reaktiven Depression zu erkranken.

Noch einschneidender ist das deutlich erhöhte Risiko fĂŒr die folgenden Erkrankungen:

  • arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
  • GefĂ€ĂŸverkalkungen
  • Herzinfarkt
  • LinksherzvergrĂ¶ĂŸerung
  • Apoplex (Schlaganfall)
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Störung des Fettstoffwechsels
  • Blutgerinnungsstörungen
  • maligne Erkrankungen (Krebs)
  • Arthrose
  • Gicht
  • Gallenblasenerkrankungen
  • Demenz
  • Schlafapnoesyndrom
  • Wundheilungsstörungen
  • erhöhtes Risiko fĂŒr Komplikationen im Rahmen von Operationen und Narkosen
  • Risikoschwangerschaften

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